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Gedanken
&
Gedichte

Manchmal fühlt sich unser Leben an wie vorherbestimmt:

Zur Schule gehen, Abschluss machen. Danach ein paar unbeschwerte Jahre und im besten Fall eine Weltreise. Dann geht's in den Job mit 40 Wochenstunden.

Haus kaufen, Kinder kriegen, vielleicht einen Hund und eine Katze.

1x pro Jahr in den Urlaub zur Erholung vom stressigen Alltag. 

Im Besten Fall noch etwas sparen, damit man mit 65 in den verdienten Ruhestand kommt

und die Zeit mit den Enkeln geniessen kann, bis dann der Vorhang fällt.

So klingt zumindest unsere westliche Vorstellung von einem perfekten Leben.

Doch manchmal kommt es nicht so weit.

Denn durch den vielen Stress, die tägliche Hektik, und die ständige Unsicherheit, die uns durch die Medien suggeriert wird, sind wir in ständiger Alarmbereitschaft und werden krank.

Wir haben doch alles so schön geplant, sind kurz davor aus dem stressigen Arbeitsalltag auszusteigen, und ein schicksalhaftes Ereignis durchkreuzt unsere Pläne.

 

Aus diesem Grund machen wir uns Gedanken, die Abseits von der Welt des Funktionierens und der Logik stehen.

Hier haben wir ein paar dieser Gedanken zum Teil in Gedichten zusammengefasst.

 

Viel Spaß beim Lesen!

Tränen 2.jpg

Abschied nehmen

Tut mir im Herzen so sehr weh.

Weil ich es einfach nicht versteh…

 

Unsere Beziehungsbande wurden jeden Tag ein wenig stärker,

und klar gab es an manchen Tagen auch mal Ärger.

 

Wir haben vieles gemeinsam erlebt,

sind durch Berge und Täler geschritten,

und manchmal haben wir uns gehörig gestritten.

 

Doch alles was passierte hat unsere Herzen ♥ verschweisst.

Umso mehr tut es jetzt weh, wenn unsere irdische Beziehung zerreisst.

 

Dich loszulassen, und 'nur' noch über unser Herz verbunden zu sein.

Das lässt meine Seele wirklich schrein' .

 

Warum müssen wir denn immer loslassen was wir so sehr lieben,

darüber haben schon viele Philosophen geschrieben.

 

Es ist wohl die schwierigste Frage unseres Lebens,

und eine Antwort suchen wir vergebens.

 

Und so bleibt mir nur noch zu weinen,

in der Hoffnung eines Tages wird die Sonne wieder scheinen.

 

Bis dieser Tag dann kommt, und ich alles annehmen kann und ein wenig verstehn', werden wohl noch viele Tage meines Lebens vergehn'.

 

Es gibt kein Rezept, das jedem gleichermaßen die Heilung bringt,

für jeden Erwachsenen und auch für jedes Kind.

 

Jeder trauert auf seine ganz eigene Weise,

ich zum Beispiel bin in der Trauer ganz leise.

 

Ein Anderer redet immerzu, und trauert in sehr kleinen Schritten,

doch dass wir trauern müssen, ist unbestritten.

 

Umso mehr tränen wir um unsere Lieben vergiessen,

desto mehr Liebe kann auch wieder fliessen.

 

Denn die Trauer ist wie ein Sack voller Steine.

 

Wenn wir weinen wird dieser Sack immer leerer,

weinen wir nicht – so bleibt er ein schwerer!

 

Also weine ich um dich.

 

An manchen Tagen mehr wie an andern,

den Weg der Trauer muss jeder alleine wandern.

 

Zeit und Tränen werden meine Wunden heilen.

 

Es wird sich lösen dieses schwere Seil,

ja eines Tages

wird meine Seele wieder heil!

Alter3_edited.jpg

Alt

Was bedeutet denn «alt» sein eigentlich?

 

Beziehe ich diese Frage auf mich,

dann würde ich sagen…

alt sein bedeutet, man hat noch immer viele Fragen.

 

Ist alles Zufall oder bestimmt?

Und muss ich mich fürchten, wenn meine Zeit auf Erden verrinnt?

 

Gibt es den Tod, oder ist er nur eine Zeit der Ruhe?

Die Frage, was hinter dem Vorhang ist,

bleibt wohl für immer in einer verschlossenen Truhe.

 

Wüssten wir, ob wir nur diesen einen Versuch auf Erden haben

und sind danach im grenzenlosen Frieden,

würden sich die Menschen nicht so sehr verbiegen.

 

Doch was sind schon die Fragen meines kleinen Verstandes,

von einem Menschen der hier und da denkt, er kann es.

 

Was bedeutet denn Alter für eine 1000-jährige Eiche?

Die still da steht und beobachtet, wo alle Tage sich gleichen.

 

Sie hat gesehen wie Kulturen sich erheben, um danach wieder zu fallen,

wie sich einzelne Menschen große Besitztümer krallen.

 

Wie Technik gepriesen wird als die Lösung schlechthin,

um danach für die Natur zur Katastrophe zu werden – wo bleibt da der Sinn?

 

Was bedeutet denn Alter für einen Menschen am Lebensende?

Er denkt sich vielleicht: «So viel Zeit habe ich im Leben schon verschwendet.

Warum nur habe ich alles für ein wenig Anerkennung gegeben,

anstatt auch mal für meine eigenen Bedürfnisse zu leben.»

Er denkt sich vielleicht: «Ich weiß es – doch keiner will mir glauben,

zum Schluss wird man mich meiner Fähigkeit zur Selbstbestimmung berauben.»

Ein junger Mensch wird sich denken: «Die Alten haben keine Ahnung wie die Welt funktioniert»

und das sagt er vermutlich den Alten noch ganz ungeniert.

Junge Menschen meinen, sie wären wie Superhelden und seien unsterblich,

doch mit der Zeit wird ein jeder Mensch verderblich.

 

Die Alten gehören auf den Friedhof, bestenfalls ins Altersheim.

Wo man sie füttert mit Brei, wenn sie nicht mehr fähig sind um zu essen allein.

 

Ja – ein wenig Respekt vor dem Alter wäre angebracht,

denn für alte Menschen fühlen sich manche Tage an, wie die Nacht.

 

Fragt man die Werbung, so bekommt man zu hören,

3 Jahre ist schon alt – da macht sich längst eine Neuanschaffung bezahlt.

 

In unserer kurzlebigen Welt müssen sich alte Menschen ziemlich wertlos fühlen,

wenn sie auf ein wenig Anerkennung warten in ihren Rollstühlen.

 

Schade, dass die Welt nicht sieht was, ich in der alten Generation erkennen kann,

nämlich unschätzbare Erfahrung in jeder Frau und in jedem Mann.

 

Lebenserfahrung, die man nicht aus Büchern zu lernen vermag.

Das erlebe ich an jedem einzelnen Tag.

 

Lernen können wir nur, wenn Emotionen mitspielen und wir etwas mit unseren eigenen Händen machen.

Wenn jemand sagt, er hätte alles aus Büchern gelernt, dann muss ich darüber lachen.

 

Ja und die Alten haben aufgrund ihrer Lebenszeit so vieles selber gemacht

und erlebt, wie man schwierige Zeiten übersteht.

Heute haben wir schon ein Problem, wenn Amazon verspätet liefert unser Paket.

 

Sie haben nach dem Krieg all das aufgebaut, was wir heute so selbstverständlich benützen.

Mit all ihrem Tun wollten sie nur ihre Kinder beschützen.

 

Sie wollten, dass es uns nicht so ergeht, wie ihnen damals in der Nachkriegszeit.

Zu all diesen Entbehrungen waren sie bereit.

 

Anstatt ihnen dafür Respekt und Wertschätzung zu geben und sie zu lieben,

wollen wir sie heute ins Altersheim verschieben.

 

Wo sie auf ihre alten Tage ihrer Wurzeln beraubt werden,

wo man sie herausreißt aus festen Erden.

 

Wo sie nicht mehr gefragt werden, was sie denn wollen,

und um 5 Uhr nachmittags ins Bett gehen sollen.

 

Wenn sie keine Wertschätzung und Liebe mehr erhalten,

dann bauen sie ganz schnell ab, unsere abgestellten Alten.

 

Darum will ich jedem Menschen an sein Herz legen –

irgendwann bist auch du in dieser Situation, wo du nicht mehr geschätzt wirst im Leben.

 

Wenn du einem älteren Menschen begegnest in deinem Leben,

versuche einen kurzen Moment nicht nur nach deinem eigenen Wohl zu streben.

 

Versuch ein wenig zu geben, selbst wenn es nur ein freundlicher Blick in die Augen ist.

Denn das ist es, was ein alter Mensch so sehr vermisst.

Ein Auge, mit brauner Iris, umrahmt von langen schwarzen Wimpern

Augenblick,

 

in dir liegt die Ewigkeit.

Es bedeutet nicht unendliche Fülle,

sondern die Abwesenheit von Zeit!

 

Was nutzt mir alle Zeit der Welt,

wenn sich nicht die Schönheit des Lebens

im Jetzt einstellt.

 

Sehe ich einen Regenbogen am Himmel stehn',

er ist nur durch die feinen Wassertröpfchen zu sehn'.

 

Dann breitet sich Frieden aus in mir,

und die Zeit existiert nicht mehr im Jetzt und im Hier.

 

Ich begreife, dass der Blickwinkel entscheidet,

ob man sich gut fühlt, oder ob man leidet.

 

Man kann in allem das Gute sehn'.

Dabei gibt es nicht viel zu verstehn'!

 

Oder wenn wir auf einer Blumenwiese liegen,

und die Schmetterlinge um uns herum fliegen.

 

Ihr Leben ist kurz, und es ist ihnen vermutlich egal.

Der ständige Gedanke 'was könnte wohl sein'

ist nichts weiter als eine sinnlose Qual.

 

Sie leben im Jetzt und flattern von Blatt zu Blatt,

essen sich am köstlichen Nektar der Blüten satt.

 

Oder ein Kind, das den Tod noch nicht traf,

es ist auch noch glücklich, anstatt immer nur brav!

 

Vielleicht sollten wir den Blick auf die schönen Augenblicke richten,

anstatt unsere Freude mit unserer Angst zu vernichten.

 

Lebten wir im Jetzt und könnten die Schwere loslassen,

dann würde niemand mehr den anderen für sein 'Anderssein' hassen.

 

Es könnte alles so einfach sein,

wir könnten uns wieder freuen wie ein Kind.

Wenn wir uns erinnern wer wir in Wahrheit sind!

 

Wir sind so viel mehr als das was wir sehn'.

Letztendlich können wir nur mit dem Herzen die Wahrheit verstehn' !

Hart1.jpg

Hart wie Stein

So sollte keine Seele jemals sein.

 

Sie ist ein Bruchstück von Gott.

So klar.

So rein.

Die Seele ist der weichste Teil von unserem Sein.

 

Denn Gottes Werkzeuge sind ganz anders als die,

die wir kennen.

Gott ist weich wie eine Feder.

Niemals würde er sich von uns Menschen trennen.

 

Er umschmeichelt uns ganz zart in unserer ureigenen Form.

Für ihn gibt es keine Regel oder irgendeine Norm.

 

Er stellt sich auf jeden Menschen ein.

Da gibt es kein falsch und auch kein richtig,

für ihn sind alle Menschen gleichermaßen wichtig.

 

Gott wohnt in den Sanftmütigen und in den Weichen,

in Menschen die keine Rechnungen begleichen.

 

 Für alles hat er Verständnis, da er all unsere Geschichten kennt,

er jeden von uns bei seinem Namen nennt.

 

Jede erdenkliche Freiheit lässt er uns zu Gute kommen.

Er liebt die Mörder und auch die Frommen.

 

Er drückt sich durch alle Lebewesen und die gesamte Schöpfung aus,

seine Weisheit ist grenzenlos.

So wie die Liebe einer Mutter zu dem Kind in ihrem Schoß.

 

Wenn uns Menschen schlimme Dinge widerfahren,

und wir fast nicht mehr können,

beginnen manche einen Schutzpanzer ihr Eigen zu nennen.

 

Wir verbannen dann all unsere Gefühle, denn es schmerzt uns zu sehr.

Mit unseren Tränen füllen wir ein ganzes Meer.

 

Dann werden wir kalt wie ein Eisberg und auch ganz hart,

nichts an uns ist dann noch zart.

Wir denken nichts mehr zu fühlen, schützt uns vor neuen Schmerzen.

Doch dann haben wir auch nichts mehr zum Scherzen.

 

Innen sind wir leer und im Außen sind wir kalt,

unsere Seele gleicht dann einem düsteren Wald.

 

Wir sprechen nicht mehr zu uns selbst, oder mit Gott.

Anderen Menschen begegnen wir nur mehr mit Spott.

 

Mann könnte seinem Leben gleich ein Ende setzen,

wenn die eigene Seele sich anfühlt wie ein zerrissener Fetzen.

 

Viel besser wäre es den Schutzpanzer abzulegen,

und das Risiko in Kauf zu nehmen,

dass es manchmal weh tut wenn andere über einen reden.

 

Dafür würden wir wieder Liebe, Freude und Frieden fühlen,

anstatt den Rest unseres Lebens im Dreck herum zu wühlen.

 

Und manchmal wären wir ein Segen für unsere Mitbewohner hier auf Erden,

anstatt verantwortlich zu sein für deren Beschwerden!

Himmel und Hölle.jpg

Himmel und Hölle

Sind keine fernen Orte.

Nein, sie sind hier auf Erden.

Jeder von uns kann gut oder böse werden.

 

Was einem Menschen widerfährt, das prägt ihn sehr.

Keiner kann hineinschauen – in unser Seelenmeer.

 

Wird unsere Seele mit Füssen getreten,

fangen Menschen an zu beten.

 

Manche finden im Gebet ihren Halt.

Andere hingegen lassen sie kalt.

 

Wir sollten die Menschen nicht immer vergleichen.

Besser wäre es, ihnen die Hände zu reichen.

 

Es macht keine Sinn wenn wir Richter spielen,

und unsere Urteile wie Pfeile auf andere Herzen zielen.

 

Wir allein kennen unsere Geschichte, und die Verletzungen darin.

Kein anderer kann jemals sehen wie schlimm.

 

Wenn wir einer geschundenen Seele mit Liebe begegnen,

hört es vielleicht auf in ihr zu Regnen.

 

Ein liebes Wort oder ein freundlicher Blick

hilft dem anderen Stück für Stück.

 

Urteile tun weh und bringen absolut nichts.

Ausser die Zerstörung des anderen ich’s.

 

Einfach nichts zu sagen, vielleicht stattdessen zu fragen:

Wie geht es dir?

Und das ehrlich gemeint.

Kann sein, dass dann jemand weint.

 

Er sein Innerstes nach Außen kehrt,

und er begreift seinen eigenen Wert.

 

Halten wir es aus, und teilen seinen Seelenschmerz,

erkennt das Gegenüber, es gibt auch Menschen mit Herz.

 

Richter haben wir schon genug auf Erden.

Nur einer sieht alles und könnte Richter werden.

 

Gott allein sieht jeden Gedanken und jede einzelne Tat.

 

Er allein liebt uns trotz allem was wir tun,

in ihm dürfen wir auch mal ruhn’.

 

Denn wahre Liebe nimmt nicht, nein sie gibt.

Das tut ein Mensch, wenn er wirklich liebt.

 

Also antworten wir mit Liebe, und versuchen den Weg des Friedens zu gehn’.

Dann wird es auf Erden wieder schön.

 

Dann kann der Himmel auf Erden entstehn’,

und Menschen denken seltener daran von hier zu gehn’.

 

Es liegt an uns,

ob wir mit Liebe, oder einem Urteilen reagieren.

 

Der Weg der Liebe lässt unsere Seelen in ihrer reinsten Form kristallisieren ♥

Eine junge Frau im Seitenprofil. Sie füttert vorbeifliegende Möwen

Ich

bin Energie, die denkt ein Mensch zu sein.

So Vieles ist doch nur Schein.

In meinen Träumen werde ich eines Besseren belehrt.

Losgelöst von Allem haben weder Raum noch Zeit einen Wert.

Doch untertags bin ich ein Mensch,

und du weißt, was man als Mensch alles fühlt.

Manchmal sind wir ziemlich aufgewühlt.

Weil wir ständig an die Vergangenheit oder die Zukunft denken.

Wir meinen, wir könnten den Lauf der Zeit noch lenken.

Oft leben wir in Sorge und sind darum brav,

verbringen unser Leben im Dornröschenschlaf.

 

Wer weiß – vielleicht war ich einst ein Planet oder ein Stern?

Geformt durch die äußeren Kräfte, die an mir zerrn’…

Oder war ich eine Galaxie?

Von der wir Menschen denken, sie endet nie?

 

Doch sicher war ich schon ein Stein.

Unverrückbar in meinem Sein.

Ich lag da und tat nichts.

Das war der ganze Inhalt meines Ichs.

Und ja – es war sicherlich schön!

Ich konnte zwar nicht sehn,

doch hatte ich auch keine Sorgen!

Denn der Zahn der Zeit blieb mir verborgen.

Die anderen Steine lagen um mich herum.

Und kein Stein war weder klug noch dumm.

Ja – das Leben als Stein war einfach und schön!

Keine Sorgen – keine Zeit – kein einander verstehn' !

 

Wer weiß was die Zukunft mir bringt.

Oder gibt es am Ende gar keine Zeit – bin ich ein Himmelskind?

Ich weiß so wenig, doch denke ich immerfort,

vielleicht sollt’ ich’s machen wie der Stein – er liegt einfach nur dort.

Sicher wär's einfacher ohne die ganzen Sorgen -

was passiert denn heut’ und gibt es ein Morgen?

Ich nehme mir vor ein wenig von allem zu sein -

dem Stern, der Galaxie, und dem Stein.

 

Schlussendlich sind wir Energie die in Wellen schwingt.

Egal was wir gerade sind.

Ich darf darauf vertrauen, dass man mich liebt.

Egal in welcher Form es mich gerade gibt.

 

Mit diesem Gedanken will ich schlafen gehn’.

Mich trennen von Raum und von Zeit – und von all dem Verstehn'.

Eine junge Frau, die lacht und die Zunge heraus streckt

Ich will ein Mensch sein,

und kein Bündel von Rollen,

von denen uns jede einzelne sagt, was wir tun sollen.

 

Ich bin ein Kind, dass ein Bittsteller ist,

obwohl es so rein und nahe dem Himmel ist.

 

Ich bin ein junger Mensch, einer der lernt,

der alles annimmt was man ihm gibt.

Einer, der die Dinge nicht ständig aussiebt.

 

Ich soll Regeln befolgen die ich weder gutheiße noch verstehe,

und in denen ich so gar keinen Sinn mehr sehe.

 

Ich bin ein Mensch, der zuhört, mal unvernünftige Sachen macht,

und dann mit seinen Freunden darüber lacht.

 

Ich bin ein Ehemann, der manchmal sich zur Hand nimmt den Besen,

und die Fähigkeit hat, Wünsche von den Lippen abzulesen.

 

Der 'Ja' zu hören kriegt, was eigentlich bedeutet 'Nein'.

So schwer kann Kommunikation zwischen Menschen sein.

 

Ich bin ein Vater der sich zurück nehmen tut,

auch wenn meine Kinder mal toben voll Wut.

 

Und Teenager mir sagen, was falsch ist und was richtig.

Ich weiß genau, meine Meinung ist manchmal nicht wichtig.

 

Obwohl ich mir sicher bin, ich habe eine Lösung zu manchem Problem,

kann das ein Jugendlicher oft gar nicht verstehn'.

 

Ich bin ein Arbeiter, der sich strikt an Regeln zu halten hat,

manchmal habe ich diese Regelwerke so richtig satt.

 

Und ich bin ein Vorgesetzter, der jedes Problem zu lösen vermag,

und eine Antwort hat auf jede Frag'.

 

Ja, ich bin auch ein Mensch der unsicher ist, weil die Straße des Lebens

oft so voll Schlaglöchern ist.

 

Ein Mensch, der sich gerne mal fallen lässte,

und nicht die Antwort zu jeder Frage wüsste.

Einer, dem mal die Kraft fehlt, Dinge zu meistern und Probleme zu lösen,

manchmal würde ich am liebsten einfach nur dösen…

 

Einer, der die Angst und die Schuld abgibt.

Einen, den man trotz seinen Fehlern liebt.

 

So gerne wäre ich einfach nur ich selbst, und nicht dauernd in irgendeiner Rolle,

bei der von mir erwartet wird was ich tun solle.

 

Der Gedanke daran ist leicht wie das Nieseln um einen Regenbogen,

oder Schwalben die vom Herbst in den Frühling flogen.

 

So darf ich weiter träumen von der Leichtigkeit im Sein,

wie gut sich das anfühlt, wie klar und wie rein.

 

Ich spiele sie weiter, meine duzenden Rollen,

die uns alle sagen, was wir zu tun haben sollen.

 

Ich wünsche mir einfach den Tag, an dem die Rollenspiele enden,

und ich aufhöre damit meine Seele zu verpfänden.

 

An dem ich beginne ganz ich selbst zu sein, einfach zu mir zu stehen.

Ja, an diesem Tag werden mich die Menschen mit anderen Augen sehen.

Betender Mensch welcher auf seiner Handfläche eine Rose tätowiert hat

Jemand

wird wieder kommen, und alles in Ordnung bringen.

Manchmal glauben das religiöse Menschen,

ich könnte ein Lied davon singen.

 

Religionen sind zu Regelwerken verkommen,

jedoch hat Jesus alles mit der Essenz der Liebe begonnen.

 

Er lebte vor, dass man sich um die anderen kümmert,

und ihnen zur Seite steht – vor allem dann, wenn es ihnen schlecht ergeht.

 

Jesus zeigte uns, dass wir das Paradies im eigenen Herzen ♥ finden können,

wir werden nur ärmer, wenn wir uns jeden erdenklichen Luxus gönnen.

 

Er wollte uns zeigen, dass der Mensch verzeihen soll.

Nicht in der Wut, sondern der Liebe zu bleiben.

Doch die Kirchenbegründer begannen andere Dinge aufzuschreiben.

 

Sie schrieben von Schuld und vom Fegefeuer.

Dass es möglich ist sich 'frei' zu kaufen, doch dies wird teuer.

 

Irgendwie haben sich die Religionen verrannt,

es scheint die Weisheit der Liebe haben sie verkannt.

 

Heute werden mehr Menschen wegen ihrer Religion und dem

was sie glauben, diskriminiert.

Doch Jesus hat etwas anderes zitiert.

 

Er zeigte uns, dass es ums miteinander geht.

Dass Gott gerade die Schwachen so sehr liebt,

und dass er uns Menschen alles vergibt.

 

Kann man auch mal seine Schwäche eingestehn',

dann können uns auch andere verstehn'.

 

Sähen uns unsere Kinder auch mal schwach, und eine Träne auf unseren Wangen scheinen, dann würden sie sich auch mal getrauen zu weinen.

 

Denn Tränen kommen aus dem tiefsten Seelengrund – und die Seele zu verschliessen ist gar nicht gesund.

 

Immer zu hoffen, 'ein anderer' wird es für uns richten,

und wir können einander weiterhin vernichten.

Zu hoffen, Jesus wird nochmal zu uns Menschen kommen,

uns das Paradies auf Erden bereiten.

Wir können derweil weiter auf unseren hohen Rössern reiten.

 

Das wäre sehr traurig, und ich würde mich schämen dafür,

dann bin ich froh dass Gott nicht ist wie wir.

 

Er will nur das Beste für uns, weil er uns so sehr liebt,

er uns in Liebe immer alles vergibt.

 

So will ich pfeifen auf Religionen die sich vernichten,

und Menschen mit anderer Gesinnung ständig richten.

 

Wenn wir von Erden gehen wird es nur eine einzige Frage geben:

Wie viel hast du denn geliebt in deinem Leben?

Ein Kind pflückt eine Rosenblüte

Mein Kind!

Ich liebe dich mein Kind!

Ich liebe dich - weil du mein Kind bist!

Ich darf ein Stück meines Weges mit dir gehn',

und dir in stürmischen Zeiten zur Seite stehn'.

 

So hilflos warst du nach deiner Geburt,

warst angewiesen auf jemanden der dich trägt,

der dir zur Seite steht, und manchmal erklärt wie etwas geht.

 

Ich fand einen Weg mit Situationen umzugehn'.

Doch vielleicht kannst du mein Verhalten nicht immer verstehn'.

 

Du wirst deine eigenen Wege gehen,

sie werden anders sein als meine.

Wenn ich dann alt bin wirst vielleicht du für mich da sein wenn ich weine.

 

Du wirst Menschen begegnen,

einige werden ein Segen für dich sein,

andere wiederum werden dich verletzen, du wirst manchmal vor Traurigkeit schrein'.

 

Manche werden dir sagen dass du etwas nicht kannst,

oder dass du ihnen doch so vieles verdankst.

 

Doch ich rate dir, hör immer zuerst auf dein Herz♥!

Auch wenn es manchmal so schmerzt.

 

Dein Verstand kann Dinge auf die Waagschale legen,

doch nur wenn du dein Herz fragst, wirst du dich wohlfühlen im Leben!

 

Ich versuche dich vorzubereiten auf alles was kommen mag,

doch manchmal wirst du tief fallen im Leben.

Alles was ich dann tun kann ist, dir meine Hände zu geben.

 

Am Schwierigsten ist es für mich, dich leiden zu sehen.

Und darauf zu vertrauen, dass du selber in der Lage dazu bist

dir ein eigenes Leben aufzubauen.

 

Daran zu glauben dass deine Schutzengel ständig bei dir sein werden,

auch wenn ich selber schon gegangen bin von Erden.

 

Ich will vertrauen dass Gott bei dir ist, dir Ruhe und Frieden schenkt,

und du dein Herz offen hast für ihn, damit er dich lenkt♥!

Ein Regenbogen spannt sich über ein Feld, im Hintergrund der Nebel

Schön,

so schön kann das Leben doch sein♥

es ist kaum zu erfassen,

wenn wir uns einfach nur dahintreiben lassen!

 

Wenn wir nicht zu viele Pläne schmieden,

und stattdessen einfach nur in der Sonne liegen ☼.

 

Uns die Blumen auf der Wiese anschauen…

wie sie im Wind hin-und her schwanken.

Mein ganzes Leben lang darf ich mich bei meinem Schöpfer bedanken!

 

Oder den Schmetterlingen, wie sie durch die Lüfte tanzen.

Sich unbewusst sind dass sie in 3 Wochen sterben.

Sie lassen sich ihre Freude einfach nicht verderben.

 

Sie leben im Jetzt, und nicht im dann.

Sage mir warum kein Mensch das kann?

 

Denn gewiss ist nur das jetzt.

Was interessiert es mich, wenn mich in der Zukunft jemand verletzt?

 

Selbst wenn gewiss ist, das Schmerz mich heimsuchen wird.

 

Richte ich mich heute schon darauf aus, dann beraube

ich mich selbst meiner Lebenszeit, was für ein Graus.

 

Schmerz gehört zum Leben wie der Tag zur Nacht,

das Leben - es verhält sich wie eine Liegende 8.

 

Es geht auf und ab, der Weg ist niemals gerade.

 

Und manchmal wird mir von diesen Kurven schlecht.

Dass ich mir denke, ist das jetzt ein Traum oder ist es echt!

 

Ich brauche dann Menschen, die mich manchmal stützen,

dann wenn ich nicht mehr kann.

Ich bin doch auch nur ein schwacher Mann.

 

Alles mit mir selber auszumachen,

das ist eigentlich gar nicht zum Lachen.

 

Trotz allem was mir widerfährt – auch wenn die Schmerzen manchmal einfach nicht gehn' - das Leben ist doch immer wieder schön!

Es hängt davon ab, worauf ich meinen Blick ausrichte.

Schaue ich dauernd in die Finsternis, ist es so als wenn ich mich selbst vernichte.

 

Wenn es ganz dunkel um mich ist,

dann brauche ich jemanden der mir den Weg erhellt,

mich an der Hand nimmt.

So wie die Eltern ihr geliebtes Kind.

Wertvoll.jpg

Tugenden

Ein Wort so ganz verstaubt und mit Spinnweben überzogen,

Tugenden sind wie Kristalle im Miteinander, das ist ungelogen.

 

Menschliche Hochkulturen

sind schon oft gefallen.

 

Weil sie sich gerne bestaunten in selbst errichteten Hallen.

 

Weil sie dachten, sie wären der Schöpfung Krone,

sich ihre selbst ernannten Könige mächtig fühlten auf ihrem Throne.

 

Explosionsartig wachsende Bevölkerungszahlen gepaart mit hohem Mut,

das tat noch keiner der menschlichen Kulturen gut.

 

Irgendwann vergisst der Mensch was wirklich wichtig ist im Leben,

und hört auf nach sogenannten Tugenden zu streben.

 

Anstatt Gerechtigkeit wird heute allzu oft der eigene Vorteil vorgereiht.

 

Mäßigung war früher für manche Menschen von Interesse,

was das 'gesunde Maß' ist, haben leider viele von uns vergessen.

 

Weisheit - das erworbene Wissen und die Erfahrung zum Wohle aller zu teilen,

dann würden nicht jeden dieselben Pannen ereilen.

 

Dankbar zu sein für das was wir haben,

zu sehen dass nicht alles so selbstverständlich ist in unserem Leben.

Wenn wir dankbar sind, sind wir auch bereit etwas für andere zu geben.

 

Zufriedenheit - wie das Wort schon sagt - Frieden in sich tragen.

Wären wir zufrieden, dann müssten wir nicht immer neuen Dingen hinterher jagen.

 

Respekt vor dem Leben und der Natur,

von Respekt vor dem Alter schon gar keine Spur.

 

Demütig sind wir, wenn wir unsere Fähigkeiten nicht überbetonen,

oder uns sogar noch dafür belohnen.

Wenn wir uns mit unseren Talenten nicht über andere erheben, denn das kränkt sie in ihrem Leben.

 

Wohlwollende Menschen freuen sich wenn ihrem Umfeld gute Dinge widerfahren,

und wenn es anderen schlecht geht, raufen sie sich an den Haaren.

 

Warum Ehrlichkeit so schwierig ist frage ich mich oft.

Vielleicht weil sich der Mensch mit einer Lüge mehr angenommen zu sein erhofft.

 

Einfachheit - was für eine herrliche Eigenschaft,

in der Einfachheit lieg eine gewaltige Kraft.

 

Besonnen zu sein, denn in der Ruhe liegt die Kraft,

anstatt hektisch und ‘kopflos‘ in schwierigen Situationen zu reagieren.

Es ist gut über die wichtigen Dinge zu sinnieren.

 

Gerecht die Dinge auf unserer Erde zu verteilen,

anstatt sich alles zu nehmen ohne dass die Natur kann heilen.

 

Hilfsbereitschaft – den anderen seine Hand zu reichen wenn es ihnen schlecht ergeht,

wenn ein anderer das Gefühl hat, dass er im Regen steht.

 

Anstand - anständig mit anderen umzugehen, egal welcher Herkunft sie sind.

Dann wüssten die Menschen wie wertvoll sie sind.

 

Zuverlässig zu sein - etwas zu tun und nicht nur darüber zu reden.

Sich auf den anderen verlassen können eben.

 

Wenn wir sparsam wären und nicht jeden Luxus bräuchten,

würden die Ressourcen vielleicht für uns alle reichen.

Neugierig anstatt alles zu wissen, dann würden wir wieder überrascht

von kleinen Geheimnissen.

Tugenden sind leider zu Fremdwörtern verkommen,

ja die alten Generationen haben sich noch tugendhaft 'benommen'.

 

Ich durfte das noch selber miterleben,

denn in meiner Kindheit konnten die Menschen noch anständig miteinander reden.

 

Man hatte die Zeit für ein Gespräch in Anstand und in Würden,

heute kommt mir bei manchen Gesprächen das Würgen.

 

Ich bin dankbar dass ich schon gelebt habe in dieser Zeit,

und der Umgang noch anders war als heut.

Eine Frau sitzt am Steg, im See spiegeln sich die Wolken

Verstehen

tue ich diese Welt schon lange nicht mehr.

Was ist nur los mit uns – ist denn gegenseitiges Verständnis

wirklich so schwer?

 

Regeln hier und Schilder dort – merkt ihr denn nicht,

all der Spass und die Leichtigkeit sind nun fort!

 

Mit euch zu reden fällt mir manchmal wirklich schwer.

Dass ich euch liebenswert fand ist schon eine Weile her.

 

Wie muss sich denn der Herr im Himmel fühlen wenn er herunterschaut.

Ich glaube wir haben es uns wirklich versaut.

 

Das eigene ich scheint das Wichtigste zu sein.

Schaut doch mal hin – es geht nicht nur um Schein.

 

Sein wäre doch schön – und nicht nur Kopie.

Ihr seid einzigartig – vergesst es bitte nie.

 

Ich tue mir so schwer in dieser Welt.

Fühle mich oft alleine wie aufs Abstellgleis gestellt.

 

Ich weiß nicht ob ich das noch will,

wie lange ich es noch aushalten mag.

Das denke ich mir mittlerweile fast an jedem einzelnen Tag.

 

Manchmal ist es schön – doch diese Momente sind selten.

Es scheinen in dieser Welt andere Dinge als wichtig zu gelten.

 

Dinge deren Bedeutung ich nicht mehr versteh'.

Irgendwie bin ich falsch hier – und das tut manchmal weh.

 

Wäre ich nicht so feige, hatte ich mich längst davongestohlen.

In der Hoffnung im Himmel kann ich mich von all dem hier erholen.

 

In der Hoffnung im Himmel gibt es keinen Schmerz,

oder es folgt ein zeit-und traumloser Schlaf, alles egal.

 

Dann wäre sie vorbei, diese sinnbefreite Qual.

Kleeblätter wachsen am Waldboden

Vertrauen

Ich halte fest an meinen Masken und Hüllen,

es gibt keinen Grund mein Ich mit etwas zu füllen.

 

So wonnig und warm, so ohne Sorgen

bin ich im Mutterleib geborgen.

 

Meine Welt ist sicher und schön, ich denke nicht im Traum

daran jemals von hier zu geh'n.

 

Doch plötzlich ist da ein Ziehn, es ist alles andere als fein.

Wenn ich könnte, dann würde ich schrein!

Muss ich denn sterben, was wird geschehn'?

Ich glaube so etwas wie einen Tunnel zu sehn'!

 

Ich wehre mich so stark ich kann, doch bin ich zu schwach.

Werde ich nun sterben oder werde ich wach?

 

Ich bin ausgeliefert, kann nun nichts mehr machen.

Ich habe große Angst – mir ist nicht mehr zum Lachen!

 

Und so geschieht es, es zieht mich in eine andere Welt…

Das hätte ich mir nicht mal in meinen wildesten Träumen vorgestellt!

 

Mir fehlt das Vertraute und ich kann nur noch schrein'.

Anscheinend soll es so sein.

 

Da nimmt mich jemand, und drückt mich ganz fest!

Liebkost und wärmt mich, es fühlt sich an wie in einem sicheren Nest.

 

Ich fühle mich beschützt und hatte doch so große Sorgen…

Anscheinend gibt es immer ein Morgen.

 

Nun bin ich in dieser Welt und dachte ich müsse sterben.

Hatte die Angst alles ist nur noch ein Haufen voll Scherben.

 

Die Zeit wird vergehn', und irgendwann wird es so weit sein.

Dann werde ich wieder vor Todesangst schrein'.

 

Ich muss mich dann erinnern das es einst schon mal so war,

und mich meine Mutter dann einfach gebar.

 

So will ich vertrauen dass es immer ein Morgen gibt.

und jemand da oben, der mich einfach nur liebt!

Vom Wollen und vom Sein.jpg

Vom Wollen und vom Sein

Ziele unbedingt erreichen wollen.

Und seinen eigenen Weg mit aller Kraft verfolgen.

 

Die Intuition nicht mehr spüren.

 

Und die fein vernetzten Fäden von allem mit allem.

 

Nicht hinhören.

 

Nicht in sich hören.

 

Funktionieren.

 

Bis man kraftlos ist.

 

Und Leere fühlt.

 

Und gelebt wird.

 

Anstatt selbst zu leben.

 

Seinen Platz nicht finden.

 

Weil man nie gelernt hat in sich hinein zu hören.

 

 

Still werden.

 

Gar nichts tun und gar nichts wollen.

 

Hinhören.

 

Was das große Ganze durch mich auszudrücken versucht.

 

Meinem Weg folgen.

 

Meinen Platz einnehmen ohne zu hinterfragen.

 

Ohne abzuwägen.

Dafür spüren und fühlen.

 

Sich tragen lassen wie eine Feder.

 

Wie eine Schneeflocke, deren Schönheit andere erfreut.

 

Wie eine Blume, die keinen Zweck verfolgt und einfach blüht.

 

Der sein, der man in Wahrheit ist und immer schon war.

 

Den die Welt braucht.

 

Der so wichtig ist.

Zwei Menschen sitzen nebeneinander und haben sich nichts mehr zu sagen

Was ist passiert

frage ich mich?

 

Wir haben uns doch geliebt – du und ich!

 

Es war aufregend sich gegenseitig zu begegnen,

heute scheint es in unserer Beziehung meistens zu regnen.

 

Wir waren so vertraut, doch ist das Wichtigste gewichen.

Die Liebe hat sich einfach aus unserem Leben geschlichen.

 

Oft frage ich mich: wer hat Schuld an dem Ganzen?

Irgendwann haben wir angefangen uns vor dem anderen zu verschanzen.

 

Das Einfachste ist immer von der Schuld des anderen zu sprechen,

anstatt im eigenen Garten die alten Blätter weg zu rechen.

 

Wir könnten ohne Liebe leben, einfach gute Freunde sein,

es wäre ein Leben in Sicherheit und könnte so einfach sein.

 

Wir würden uns die Freiheit zugestehen,

vom anderen nichts mehr zu verlangen

was schon lange fehlt, anstatt dass man

sich gegenseitig quält.

 

Unsere Liebe wäre dann freundschaftlicher Natur,

niemand kann jemals den anderen besitzen –

es macht keinen Sinn auf dem anderen zu sitzen.

 

Manchmal verändert sie sich eben,

sinnlos ist es daran fest zu halten.

Oft leben wir lieber eine Lüge,

anstatt unser Leben neu zu gestalten.

 

Wir haben Angst unseren Besitz zu verlieren,

doch unser Herz ist schon lange leer.

Dieses Gefühl in sich zu tragen macht unser Leben so schwer.

 

Das Festhalten und gewohnte Strukturen nicht loslassen zu können

ist das eigentliche Problem.

Wir sind nicht in der Lage den Wald vor lauter Bäumen zu sehn'.

 

So sind wir lieber sicher, denn gegen die Unsicherheit anzukommen bedeutet

man muss mutig sein.

Und ich will nicht ständig in Unsicherheit leben wie ein einsames armes Schwein.

So kann ich mich entscheiden – vertraue ich auf den der mich schuf und auf mich selbst?

Oder verändere ich NICHTS und bleibe 'stehen'.

Am Lebensende werden mir vielleicht die Augen aufgehen.

 

Alles was ich tue ist gut – genau in dem Moment wo ich mich dafür entscheide.

Gott will sicher nicht dass ich leide.

 

So darf ich 'sicher' sein und muss nichts verändern.

Ich muss nicht an ihnen kratzen – an meinen Lebensrändern.

 

Doch Sicherheit bedeutet Stillstand – und Veränderung ist das Gegenteil davon.

Mitunter wäre Mut und Selbstsicherheit dann mein Lohn.

 

Es liegt an mir, ob die Schnecke für einen Moment ihr Haus ablegt,

und dafür eine neue Erfahrung erlebt.

Die Sonne erwacht über den Bergen

Was war und was sein wird

Was war

Können wir nicht verändern.

Doch alles was war vereinigt sich zu unserem Sein, zu unserem Bewusstsein.

Hinterfragen wir nicht, warum wir dies oder jenes getan haben.

Es ist wie es ist.

Unser so-sein darf sein, ja soll sein.

Ich kann nicht die Zukunft entscheiden.

Denn sie ist zukünftig und sie entzieht sich mir im HIER und JETZT.

Ich bin JETZT.

Jede Entscheidung die ich im HIER und JETZT treffe, verändert meine Zukunft. 

Indem ich bewusst GANZ im JETZT lebe, und Achtsam mit mir und meinem Umfeld umgehe,

verändere ich die Zukunft in jedem Moment meines Seins.

In jeder Sekunde kann ich das Ruder auf die andere Seite reissen,

und der Weg ändert sich.

Es liegt alles an MIR, in MIR – im HIER und im JETZT.

Vergangenes und Zukünftiges entziehen sich mir.

Indem ich auf mein Gefühl achte und mich Bewusst für etwas entscheide,

akzeptiere ich meine Vergangenheit, nehme sie an,

und verändere meine Zukunft.

Woran ich auch glauben mag.

Tue ich es aus vollster innerer Überzeugung, so richtet sich all meine Schwingung darauf aus.

Und meine Schwingung wird auf Resonanz treffen.

Es wird geschehen.

Alles was ich tun muss, ist zu glauben.

Dann ist es bereits geschehen.

Eine Frau, eingehüllt in einen Schleiher blickt uns mit traurigen Augen an

Worte haben Macht

Vergiss das niemals, und gib darum acht.

Was du zu deinen Nächsten sagst,

oft ist es besser, wenn du sie fragst.

Wie es ihnen wohl geht, denn dann wissen sie,

da ist jemand der sie vielleicht versteht…

Den Menschen zuzuhören, ihnen dabei in die Augen zu schauen.

Das würde ein Gefühl von Nähe erzeugen,

anstatt Mauern zu bauen.

Niemand kann je in den anderen sehn'.

Es ist so schwer unsere Mitmenschen wirklich zu verstehn' !

Denn jedes Leben ist einzigartig,

und jede Seele trägt ihre eigenen Wunden.

Mit einem falschen Wort kann sich die Seele verschließen,

und zwar für viele Stunden.

Reden ist Silber und Schweigen ist Gold.

Diesen weisen Spruch habe ich mir schon oft hergeholt.

Vor allem können Ratschläge sehr verletzend sein!

Sich belehren zu lassen ist für niemanden fein.

Denn jeder Mensch will seine eigenen Wege gehen.

Wenn er dies getan hat, kann er voll und ganz zu sich stehen!

Manch ein Mensch hat für sich den schwierigen Weg gewählt,

wenn wir ihn sehen fragen wir uns manchmal, warum er sich so quält.

Doch diese Entscheidung ist alleine ihm zu überlassen,

nur Gott allein kann alles erfassen.

Nur er allein kann verstehen,

warum wir manchmal auf Irrwegen gehen.

So lassen wir doch die Menschen selbst entscheiden,

ob sie es chillig haben, oder ob sie lieber leiden.

Wenn ich eines gelernt habe im Leben,

dann dass der schwere Weg mich weiter brachte,

und ich mich dafür am Ende nicht selber verachte.

Denn alles kommt zurück, das scheint ein universelles Grundgesetz zu sein.

Unser Menschenleben ist manchmal zu kurz um alles zu verstehen.

Wir können eben nur einen kleinen Ausschnitt sehen.

Der Schleier öffnet sich vielleicht, wenn sich unsere irdische Reise dem Ende

zuneigt, sich dann die Schöpfung in all ihren Facetten zeigt.

Ja – Worte haben Macht, im Guten wie im Schlechten!

Und ich will mit meinen Worten niemanden mehr vernichten.

Probieren wir den Menschen zuzuhören, und sie auf ihrem Weg zu unterstützen,

Auch wenn sie manchmal ausrutschen in schlammigen Pfützen.

Ich versuche sie mit meinen Worten zu bestärken,

sie werden sich das ein Leben lang merken ♥!

Schmetterling2.jpg

Haltlos

bin ich an manchen Tagen.

 

Und immer wieder beginne ich mich zu fragen:

Was ist der Sinn von all unserem Tun?

 

Es wäre so schön sich für immer auszuruhn'!

 

Dunkelheit breitet sich in mir aus…

Es fühlt sich so an, als wäre ich ganz allein in einem uralten Haus.

 

Warum all der Schmerz, muss das denn sein?

Ich erkenne keinen Sinn in all dieser Pein.

 

So viele Abschiede Tag für Tag.

Obwohl ich das Loslassen so gar nicht mag.

 

Ist alles Wichtig, oder ist alles egal?

Es tut einfach nur weh, in diesem finsteren Tal.

 

Am liebsten würde ich zu einer Klippe gehn'.

Und dort in den Abgrund sehn'.

 

Es wäre so einfach sich fallen zu lassen.

Doch was würde ich dann meinen Lieben hinterlassen?

 

Die Freiheit ist so nah – einen Schritt nur entfernt.

Doch dann hätte ich in diesem Leben gar nichts gelernt.

 

Irgendetwas hält mich zurück, es wäre nicht richtig.

In meinem Innersten weiß ich, ich bin auch für andere wichtig!

 

Alles was ich will ist Sicherheit, jemanden der mich hält.

Einen der mir sagt, es wird alles gut!

So wie man das als Eltern mit seinen Kindern manchmal tut.

 

Doch ich weiß, es wird nicht so sein.

Schlussendlich bin ich hier unten ganz allein.

 

Ich bete ╬ zu Gott, er möge bei mir sein,

ich kann das hier nicht schaffen, so ganz allein.

 

Und da blitzt ein Sonnenstrahl ☼ herab, oder ein Schmetterling fliegt zu mir.

In diesem Moment erkenne ich, Gott ist immer hier ┼ !

 

Jetzt fühle ich mich behütet und von Liebe getragen.

Und nun verstummen sie – all meine Fragen ♥

In der Sanduhr verrinnt der Sand - ein Synonym für die Zeit

Zeit

Was Zeit ist…hab ich mich oft gefragt.

Ich bin mir nicht sicher, und lebe hinein in meinen Tag.

Ich weiß nur dass sie wertvoll ist, ich ihren Wert jedoch nicht erkenne.

Ihr Pendel schwingt immerzu – egal ob ich nichts tue oder ob ich renne.

 

Als ich jung war, hatte ich Zeit im Überfluss,

was war das nur für ein Genuss!!

 

Ich lebte in den Tag und tat nur was ich wollte,

als ich älter wurde, tat ich meistens was ich sollte.

 

Je älter ich wurde, desto schneller verflog die Zeit.

Schon oft habe ich deren Verschwendung bereut!

 

Stelle ich sie mir vor wie ein Glas voller Sand,

die zu Boden rinnt – dann wird das Glas immer leerer.

Dieser Gedanke ist für viele Menschen ein schwerer.

 

Das Heute ist mir gewiss – da bin ich mir ziemlich sicher,

darum will ich es schätzen, und ein wenig mit meinen Lieben schwätzen.

 

Das könnte ich doch eigentlich viel öfters tun,

anstatt herumzurennen wie ein kopfloses Huhn.

 

Würde ich sie fortan nicht mehr verschwenden,

hätte ich Zeit im Überfluss in meinen Händen.

 

Täte ich mehr von dem was ich wollte,

nicht was ich muss – dann spürte ich sicher nicht so viel Verdruss!

 

Ich wäre glücklich und mein Umfeld wäre es auch,

das wäre vielleicht das Ende vom gegenseitigen Gebrauch.

 

Im Grunde ist sie Nichts und doch alles was mir noch bleibt,

Hoffentlich bin ich irgendwann zum Loslassen bereit.

 

Irgendwann bleibt auch meine Uhr stehen,

und ich muss dann nichts mehr tragen.

Ich hoffe, dann kann ich 'JA' zu meinem Leben sagen.

Eine Familie schmückt den Weihnachtsbaum

Weihnacht

Wenn dich die Dunkelheit umschliesst,

weil es draussen kalt und neblig ist…

 

Wenn du Angst hast und nicht weißt,

was der nächste Tag dir denn verheißt.

 

Wenn du funktionieren solltest,

doch eigentlich wie ein Kind sein wolltest.

 

Wenn Menschen dich fragen wie es dir geht,

doch nicht wirklich wissen wollen wie es um dich steht.

 

Dann werde still und schau dir die Schneeflocken an.

Man kann ihn fast hören – ihren freudigen Gesang!

 

In den Wolken wurden sie geboren,

und fallen nun vom Himmel herab…

Wohlwissend in ihr erdiges Grab.

 

Doch voller Freude tun sie das,

sie sind nicht traurig, nein, sie haben Spaß!

 

Wunderschön und einzigartig ist jede von ihnen,

so zerbrechlich die Form ihres Kristallinen.

 

Mit unseren Händen können wir sie nicht halten…

Sie würden sofort verschwinden, würden wir sie an uns binden.

 

Um ihre Schönheit in ihrer ganzen Pracht zu erkennen,

ihr Wesen nicht zu verändern,

dürfen nur unsere Blicke über ihre reinen Strukturen schlendern.

 

Versuchen wir uns doch wie Schneeflocken zu sehen,

lassen wir uns einfach in unserem So-Sein bestehen.

 

Nehmen wir uns an, so wie wir sind,

dann fühlen wir uns vielleicht ein wenig wie damals als Kind.

 

Ganz warm wird mir, denke ich an meine Kindheit zurück,

welch schöne Zeit – welch großes Glück!

 

Wenn es heute beginnt zu schnein',

dann kommt es wieder hoch – das warme Gefüh vom Angenommensein!

Weihnachten heute.jpg

Weihnachten

Heißt das Licht kam in die Welt, und hat die Schatten in den Hintergrund gestellt.

 

Jesus wurde in ärmlichen Verhältnissen in einem Stall geboren,

was bedeutet dass der Reichtum der Welt nichts im Himmel hat verloren.

 

Könige kamen um ihm ihre Schätze niederzulegen,

doch mit diesen Gaben ist im Himmel nichts zu bewegen.

 

Er lebte in Demut, war ein Licht für die Ausgegrenzten,

und wollte uns zeigen dass im Himmel andere Dinge glänzen.

 

Dass Liebe das Wertvollste ist im Himmelreich,

und dass die Armen reich sind dort oben,

das Anhäufen von Geld macht die Menschen verlogen.

 

Wenn ich mir Weihnachten heute ansehe,

gibt es nicht viel was ich da noch verstehe.

 

Dass Menschen in der besinnlichen Zeit,

wo man zur Ruhe kommt,

um sich mit Gott in Verbindung zu setzen,

die Leute nur noch durch die Geschäfte hetzen.

 

Sie haben keine Zeit für einander,

und müssen so viele Pakete besorgen.

Wie schön wäre es, würden wir uns um jene, die gar nichts mehr haben, ein klein wenig sorgen?

 

Einen Menschen um den es dunkel ist, oder der sich verrannt hat im Leben,

ein wenig von unserer Fürsorge geben.

 

Jesus hat uns vorgelebt dass man nicht nur auf sich schaut und auf seinesgleichen,

dass er jeden liebt und jeder umkehren kann, sogar die Reichen.

 

Er machte Matthäus zu seinem Jünger,

der als Steuereintreiber das Geld erpresste,

doch Jesus sah in ihm nur das Allerbeste.

 

Matthäus ließ sie los, alle seine irdischen Schätze,

er vertraute auf Gott, ging von da an ohne Sicherheitsnetze.

 

Wenn ich mir heute die besinnliche Zeit anschaue,

sehe ich Hektik anstatt Besinnlichkeit,

ich sehe Menschen - sie haben nur noch wenig Zeit.

 

Ich sehe Familien,

die keine Familien mehr sind, weil jeder nur auf seinen Vorteil schaut,

und dem anderen nicht mehr vertraut.

 

Ich sehe Kinder, die mit Geschenken überhäuft werden,

es vermittelt ihnen sie wären kleine Könige auf Erden.

 

Ich sehe Menschen, die einsam sind und in Dunkelheit,

das alles sehe ich in der Weihnachtszeit.

 

Schade das wir das alles vergessen haben,

und zum Einkaufen und Hektik nun Weihnachten sagen.

Ein Kugelstosspendel mit silbernen Metallkugeln. Die Kugeln schwingen hin-und her

Gott oder nur Zufall?

Ob ich an Zufall glaube oder an Gott?

 

Das sind die wichtigsten Fragen.

Das Wort ‘Zufall‘ höre ich die Menschen viel öfters als das ‘Wort‘ Gott sagen.

 

Wenn es Zufälle und gleichzeitig Gott geben würde,

wäre er ein Sadist, der gerne zusieht wie der eine oder andere stürbe.

 

Für mich ist klar – Gott unterstützt mich – und ich vertraue ihm.

 

Leben ist die Möglichkeit zu wachsen.

 

Wäre es anders,

würde eine verdammte Sinnlosigkeit über meinem Leben lasten.

 

Für mich steht fest – meine Lebensaufgabe habe ich mir selber gegeben.

Was ich denn alles lernen will in diesem Leben.

 

Es gibt kein ich, nur ein Wir,

Darum könnte ich auch sagen ich helfe ‘mir‘!

 

Ich habe entschieden hierher zu gehen um zu lernen.

Und der Himmel unterstützt mich dabei im Nahen wie im Fernen.

 

Manchmal sendet er mir einen Engel in Menschengestalt.

Ein anderes Mal finde ich den Frieden beim Spaziergang im Wald.

 

Wenn alles nur zufällig wäre in unserem Leben,

könnte ich mich gleich zur nächsten Brücke begeben.

 

Manchmal geben wir uns schlechte Karten in diesem Lebensspiel.

Das bedeutet wir trauen uns ganz schön viel!

 

‚Jede schwierige Aufgabe die du jetzt meisterst, bleibt dir in der Zukunft erspart‘

 

Hat einmal der Dalei Lama gesagt.

 

Er wusste genau wovon er sprach.

Es geht ums Lernen, aber was ist mit dem Leben danach?

 

Ich glaube, wir dürfen wie ein Hirsch bei der klarsten Quelle

das reinste Wasser trinken.

Und einfach in Gottes Schoss hineinsinken.

 

Wer weiß, vielleicht nehmen wir erneut Teil am Spiel des Lebens.

 

Geben uns selbst neue Karten,

anstatt im Paradies auf den nächsten Regenbogen zu warten.

 

Auch wenn ich nicht viel weiß, eines hoffe ich nicht nur, nein ich glaube es ganz fest.

Gott hilft mir wenn ich hilflos falle aus meinem Nest.

 

Er wertet nicht was ich tue. Nein er vertraut auf mich.

Gott ist ganz tief drinnen in meinem ich.

 

Egal welchen Umweg ich auch gehe.

Ob ich meine Aufgabe in diesem oder erst im nächsten Leben verstehe.

 

Eines ist gewiss, ja darauf darf ich vertrauen.

Nach diesem Leben darf ich ruhen auf grünen Auen.

Gott ist so ein blöder Name.jpg

Gott ist so ein blöder Name...

Wenn ich Gott sage, dann habe ich ein Bild von einem unbekannten ‘Individuum’ vor meinen Augen.

 

Das Bild von einem einzigen Gott, welches uns manche Religionen lehren wollen,

verschwimmt für mich immer mehr, je mehr ich mich damit befasse.

 

Für mich kann er niemals ein mächtiges Wesen hoch über mir sein.

Eines das beurteilt oder gar verurteilt, richtet und in Kategorien

wie richtig und falsch, gut und böse, hell und dunkel denkt.

 

Das Wort ‘Gott’ ist für mich abstrakt und ganz weit weg.

 

Mit den Bezeichnungen

Göttlich,

allumfassend,

alles verbindend,

alleins

 

kann ich viel mehr anfangen und es passt zu dem,

was ich in meinen Herzen fühle.

 

Für mich ist das Göttliche in allem und in jedem.

Es ist der Ursprung von allem und alles kehrt wieder dorthin zurück.

 

Wir Menschen fühlen oft eine Leere in uns, sind Suchende.

Den Schatz den wir suchen, finden wir in uns selbst.

 

Dann, wenn wir in uns hineinhören und dem Gefühl,

der Intuition – der Stimme der Seele vertrauen.

Denn die Stimme der Seele ist die Stimme des göttlichen,

des Alleinen das in allem gegenwärtig ist wenn der Lärm um uns und in uns verstummt.

 

Es ist das Gewissen und die Stimme der Vernunft,

die immer und zu jedem Zeitpunkt genau weiß was Licht und was Schatten ist.

 

Für mich ist das Göttliche das Lichte und das Leichte in uns.

Um es zu erkennen braucht es die Schatten, die uns manchmal begleiten.

 

Es ist der verständnisvolle Blick, wenn jemand anerkennt,

dass es mir schlecht geht.

 

Es ist der funkelnde Stern in der dunklen Nacht.

 

Es ist die helfende Hand, wenn ich keine Kraft mehr habe.

 

Es ist der Vollmond, vor dem ein Wolkenschleier vorbeizieht.

 

Es ist der Humor und die Leichtigkeit,

wenn ich selber Schwere in mir fühle.

 

Es sind zwei Zitronenfalter, die im Kreis tanzen.

 

Es ist die Umarmung, wenn mich alleine fühle.

 

Es ist die Wiese voller Löwenzahn an einem sonnigen Frühlingsmorgen.

 

Es ist das offene Ohr, wenn ich mein Leid teilen will.

 

Es ist die Lichtung im Wald, wo die Sonnenstrahlen

Schwertern gleich, ins Moos eintauchen.

 

Es ist das freundliche Lachen eines fremden Menschen, das meinen Tag rettet.

 

Es ist der Sommerregen, der mir über mein Gesicht tropft.

 

Es ist der Frieden in mir, der sich einstellt, wenn der Lärm verstummt.

Diener des Friedens.jpg

Diener des Friedens

Mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens.

 

Wo Hass ist lass mich Liebe säen.

 

Wo Verletzungen sind, lass mich verzeihen.

 

Wo Zweifel ist, lass mich glauben.

 

Wo Verzweiflung ist, lass mich hoffen.

 

Wo Dunkelheit ist, lass mich leuchten.

 

Wo Traurigkeit herrscht, lass mich Freude bringen.

 

Oh mein Gott

Wie großartig,

 

dass ich weniger danach strebe

getröstet zu werden,

sondern vielmehr zu trösten.

 

Verstanden zu werden,

als zu verstehen.

 

Geliebt zu werden

wie zu lieben.

 

Denn im Geben empfangen wir.

 

Und durch die Vergebung werden wir Gnade erfahren.

 

Und im Sterben werden wir geboren

ins ewige Leben.

Vater.jpg

Vater

DU bist Ewigkeit,

bist ohne Anfang und ohne Ende.

DU bist die Liebe, bist die allerstärkste Kraft.

Bedingungslos,

überschäumend,

allwissend.

DU bist sanft und stark zugleich,

bist Heimat und Sicherheit,

trägst mich.

DU bist der Weg den ich wähle,

lässt mir selber alles oder nichts zumuten.

DU hast mir meine Talente geschenkt,

und lässt es mir frei sie zu nutzen.

DU liebst mich, was immer ich auch tue.

DU lässt mich in dir ausruhen,

bist meine Freiheit,

bist der hellste und klarste Stern in dukelster Nacht.

DU bist Zauber und Magie, bist Geheimnis,

lässt dich nicht festhalten.

DU hältst mich,

wann immer ich es brauche.

DU bist die starke Hand die mich auffängt wenn ich falle.

DU bist die Gewissheit – Gewissheit dass du da bist.

Immer.

DU spiegelst durch mich in die Welt.

Ich bin dein Kind – das ist meine Wahrheit.

Manchmal vergesse ich das.

Vertraue dir nicht.

Dann bin ich alleine.

Dann ist alles schwer, dunkel, traurig und ohne Sinn.

Auch wenn der Weg manchmal dunkel ist,

verstehe ich es nicht immer sofort.

Verstehe ich es vielleicht später.

 

Dann, wenn ich gleichzeitig stärker und schwächer geworden bin.

Dann, wenn der Weg mich wachsen ließ.

 

Ich trage deine Stärke, deine Güte und Liebe ♥ in mir.

Ich muss mich nur daran erinnern.

Den Staub der Unruhe in mir wegblasen,

und die Spinnweben meiner Kränkungen.

 

Alles ist Nichts und Nichts ist Alles.

Lasse ich das Nichts zu, dann bist DU präsent.

 

Danke dass DU mich erschaffen hast.

Unverwechselbar und einzigartig im Universum, in allen Universen.

Unverwechselbar und einzigartig in Raum und in Zeit.

 

Dein Zuspruch ist meine Sicherheit.

 

Vor nichts muss ich mich mehr fürchten,

denn DU bist alles,

bist überall,

bist ohne Anfang und ohne Ende.

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